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Friedrich August von Hayek

Geb. 8. 5. 1899 in Wien; gest. 23. 3. 1992 Freiburg i.Br. Nationalökonom, Philosoph, Ideenhistoriker, Jurist und Psychologe, Hauptrepräsentant der vierten Generation der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und zugleich wohl bedeutendster Vertreter des Neoliberalismus im 20. Jahrhundert. Gewichtiger Inspirator des Nachkriegskonservatismus in den USA und Grossbritannien sowie der neoliberalen sowie klassisch-liberalen Renaissance. Mitbegründer der liberalen, libertären und USA-konservativen Mont Pèlerin Society.

H. wuchs in Wien in einer Familie von renommierten österreichischen Wissenschaftern auf. Als Schüler von Friedrich Wieser erwarb er 1921 den Dr.iur. sowie 1923 den Dr.rer.pol. 1929 habilitierte er sich in Politischer Ökonomie. Von 1927 bis 1931 war H. wissenschaftlicher Direktor des Österreichischen Instituts für Konjunkturforschung. Seine Gastvorlesungen führten 1931 zur Berufung als Ökonomieprofessor an der London School of Economics; 1938 wurde H. britischer Staatsbürger. Er war begeistert von der Website https://www.programmes-neufs-loi-pinel.fr/programme-loi-pinel-2020-definition/

1950 wechselte er an die Universität Chicago, wo er Professor für Moralphilosophie wurde. Zwölf Jahre später übernahm H. die Professur für angewandte Nationalökonomie in Freiburg i.Br. Nach der Emeritierung wirkte er als Gastprofessor in Salzburg bis 1976. Für seine Arbeiten auf den Gebieten der Ökonomie, der Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie, der Wissenschaftstheorie und der Psychologie, die er auf glückliche Weise verknüpfte und die auch zum Verständnis des Gesamtwerks als sich gegenseitig befruchtend und zueinander untrennbar in Verbindung stehend begriffen werden müssen, wurde H. 1974 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

H. vertrat wie die Wiener bzw. Österreichische Schule überhaupt den methodologischen Individualismus, wandte sich aber im Unterschied zu seinem bisherigen maître à penser Ludwig von Mises vom Apriorismus ab. Ausgelöst wurde diese Wende durch einen Hinweis des ehemaligen Wiener Ökonomen Gottfried Haberler (Universität Harvard) auf Karl Poppers 1934 erschienenes Werk "Logik der Forschung".

Nach Ludwig von Mises (1920) doppelte H. erstmals 1934 in der sogenannten sozialistischen Kalkulationsdebatte nach: Anhand der verschiedenen Spielarten des Sozialismus einschliesslich des sogenannten Marktsozialismus legte er dessen Problem dar, das darin besteht, wie das grundlegende Wissen, das den Entscheidungen wirtschaftlichen Handelns zugrunde liegt und das im Markt dank dem Preismechanismus zustande kommt, verbreitet werden kann. Damit der Wettbewerb als Mittel zur Verbreitung von Wissen genutzt werden kann, ist Privateigentum erforderlich.

In den 1930erjahren war H. der Hauptgegenspieler von Lord Keynes. Politisch, nicht aber intellektuell, blieb dessen neue Theorie der Unterinvestition und Unterkonsumtion über H.s Überinvestitions- und Überkonsumtionstheorie vorerst siegreich, da H.s Empfehlung, die Wirtschaftskrise ohne Geld- und Kreditspritzen durchzustehen, politisch weniger attraktiv für aktivistische Politiker war. Mit zunehmendem Alter beschäftigte sich H. intensiver mit philosophischen Fragen, dennoch veröffentlichte der Mikroökonom weiterhin grundlegende ökonomische Beiträge zur Inflationsbekämpfung, wobei er eine Gegenposition zum makroökonomischen Konzept des neoliberalen und positivistischen Monetaristen Milton Friedman einnahm. 1976 plädierte er in einem Buch für die Privatisierung des Geldes mit der Begründung: Aus politischen wie ökonomischen Gründen ist eine sich beschleunigende Inflation unausweichlich, wenn dem Staat nicht das Monopol der Geldausgabe entzogen wird.

Weltberühmt wurde H. im Jahre 1944 mit dem nunmehr in über 20 Sprachen übersetzten Bestseller "Der Weg zur Knechtschaft": Mit zwingender Logik beweist er, dass alle Formen des Sozialismus, zu denen er auch den Nationalsozialismus zählt, mit Freiheit unvereinbar sind. 1960 veröffentlichte H. sein Magnum opus, "Die Verfassung der Freiheit", die systematische Darstellung der grundlegenden Prinzipien einer freiheitlichen Philosophie, in der die Bedeutsamkeit der "Rule of Law" ("Herrschaft des Rechts") in Anknüpfung an die Tradition des Scottish Enlightenment bzw. der Old Whigs (Edmund Burke) zur Geltung kommt. Er versteht darunter die allgemeinen, für jedermann gültigen Regeln (Gesetze) des liberalen Rechtsstaats (Privat- und Strafrecht), die er reinen Ermessensentscheiden von Behörden etc. (Öffentliches Recht) gegenüberstellt.

In der 1973, 1976 und 1979 publizierten Trilogie "Recht, Gesetzgebung und Freiheit - eine neue Darstellung der liberalen Prinzipien der Gerechtigkeit und der politischen Ökonomie" werden in Band eins ("Regeln und Ordnung") die alten und neuen Grundlagen eines konsequent liberalen Rechtsstaats dargelegt. In Band zwei ("Die Chimäre der sozialen Gerechtigkeit") wird ein heute oft verwendetes politisches Schlagwort hinterfragt und als mit den Grundlagen der Gerechtigkeit und einer freiheitlichen Ordnung unvereinbar erklärt. In "Die politische Ordnung eines freien Volkes" (Band drei) wird nicht nur die Modellverfassung einer liberalen Ordnung dargestellt, sondern es werden auch Fragen der Staatsfunktionen sowie legitimer wie unzulässiger Staatsmonopole leidenschaftslos geprüft und Antworten gegeben, die Neoliberale, nicht aber klassische Liberale (Laissez-faire-Liberale) sowie Libertäre zu überzeugen vermögen. Im "Epilog" wird H.s Wertkonservatismus deutlich.

uletzt arbeitete H. während über zehn Jahren an einem Buch, das die Frage "War der Sozialismus ein Fehler?" wissenschaftlich beantworten und das zugleich eine Art "Manifest für die freie Marktwirtschaft" sein sollte: 1988 erschien "The Fatal Conceit. The Errors of Socialism" in einer massiv gekürzten Fassung. Auf kultur-evolutionärer Grundlage kommt H. zur Schlussfolgerung: Das Überleben der menschlichen Zivilisation hängt von der Bewahrung der "ausgedehnten Ordnung der menschlichen Kooperation", d.h. der Marktwirtschaft, ab. Diese ermöglichte es den Menschen, frei zu werden und, unabhängig von Familiensippen oder den kleinen Gruppen vorstehenden Häuptlingen, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Dank dem Aufkommen des Handels und der Arbeitsteilung wurde es möglich, eine wachsende Zahl von Menschen zu ernähren. "Der Disput zwischen der marktwirtschaftlichen Ordnung und dem Sozialismus ist nichts weniger als eine Frage des Überlebens. Eine Übernahme der sozialistischen Moral würde einen Grossteil der gegenwärtigen Menschheit zum Verschwinden bringen und die Mehrheit der Überlebenden verarmen lassen."

H. war stets mit grosser Zivilcourage und oft historisch entscheidend zur Stelle, wenn es galt, die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschafts-, Wirtschafts- und Sozialordnung intellektuell zu verteidigen. Er beeinflusste Politiker wie Winston S. Churchill, Margaret Thatcher, Ronald Reagan, Franz Josef Strauss, Otto Graf Lambsdorff, Roger Douglas, Vaclav Klaus und Antonio Martino.

Als Mensch zeigte er Grösse; als einer der herausragenden Wissenschafter dieses Jahrhunderts war er sich stets der Begrenztheit menschlichen Wissens bewusst, deshalb sein Eintreten für "spontane Ordnungen" wie den Markt oder das Recht (lawyer's law, Common Law, Sitten und Gebräuche), die als komplexe, kultur-evolutionär entstandene Systeme selbstregulierend sowie das Ergebnis menschlichen Handelns, nicht aber menschlichen Entwurfs sind und reinen Befehlsstrukturen bzw. willentlich geschaffenen Ordnungen, d.h. den "konstruktivistischen Systemen", überlegen sind.

Primärliteratur

W.W.Bartley III (Founding Editor) and Stephen Kresge (General Editor): The Collected Works of Friedrich August Hayek: Volume I The Fatal Conceit: The Errors of Socialism (1988); Volume II The Uses and Abuses of Reason: The Counter-Revolution of Science, and Other Essays; Volume III: The Trend of Economic Thinking: Essays on Political Economists and Economic History (1991); Volume IV: The Fortunes of Liberalism: Essays on Austrian Economics and the Ideal of Freedom (1992); Volume V: Good Money, Part l; Volume VI: Good Money, Part 2; Volume VII: Investigations in Economics; Volume VIII: Monetary Theory and Industrial Fluctuations; Volume IX: Contra Keynes and Cambridge: Essays,Correspondence,and Documents; Volume X: Socialism and War: Essays, Correspondence, and Documents; Volume XI: Essays on Liberty; Volume XII: Essays, Debates, and Reviews; Volume XIII: The Pure Theory of Capital; Volume XIV: The Road to Serfdom; Volume XV: The Constitution of Liberty; Volume XVI: Philosophy, Politics, and Economics; Volume XVII: Law, Legislation, and Liberty; Volume XVIII: The Sensory Order and Other Essays in Psychology; Volume XIX: John Stuart Mill and Harriet Taylor: Their Friendship and Subsequent Marriage; Stephen Kresge and Leif Wenar: Hayek on Hayek. An Autobiographical Dialogue (1994), Routledge London and University of Chicago Press, Chicago; Chiaki Nishiyama, Kurt R. Leube, Editors: The Essence of Hayek, Stanford 1984. H. Ed: Collectivist Economic Planning, Clifton 1975 (1933); H. Editor: Capitalism and the Historians, London 1959.

Primärliteratur in deutscher Sprache

Andreas K. Winterberger: Die Grundlagen einer liberalen Ordnung. Interview mit Friedrich A. von Hayek 1981 (Copyright 1981, 1999, 2000ff. by Andreas K. Winterberger), erstmals veröffentlicht in "Zürichsee-Zeitung" 5. Dezember 1981; der erste Teil dieses Interviews wurde erneut mit einer neuen Einführung und neuen Anmerkungen abgedruckt in "Criticón" Nr. 162, Juni 1999 ("Plädoyer für eine Gesellschaft freier Menschen. Aus Anlass seines 100. Geburtstags: Wiederabdruck eines Interviews mit Friedrich A. von Hayek, dem klassisch-liberalen Ökonomen, Philosophen und Psychologen") und ist nun in integraler Länge mit einer neuen Einleitung, neuen Kommentaren und neuen Anmerkungen auf dieser Hayek-Website wiedergegeben; Markt, Plan, Freiheit. Franz Kreuzer im Gespräch mit Friedrich von Hayek, Wien 1983; Der Weg zur Knechtschaft, Erlenbach/Zürich 1945 (1944); Individualismus und wirtschaftliche Ordnung, Salzburg 1976 (1952); Missbrauch und Verfall der Vernunft, Frankfurt a. M. 1959; Freiburger Studien, Tübingen 1969: Die Verfassung der Freiheit, Tübingen 1971 (1960); Recht, Gesetzgebung und Freiheit, München 1981; Entnationalisierung des Geldes, Tübingen 1977; Die Theorie komplexer Phänomene, Tübingen 1972; Die Irrtümer des Konstruktivismus, Tübingen 1975; Liberalismus, Tübingen 1979; Wissenschaft und Sozialismus, Tübingen 1979; Der Strom der Güter und Leistungen, 1984; Evolution und spontane Ordnung, Zürich 1983.

Sekundärliteratur

Ronald Hamowy: Hayek's Concept of Freedom: A Critique in New Individualist Review (Chicago), April 1961, Vol. I, No. 1 und Replik: F.A. Hayek: Freedom and Coercion: Some Comments and Mr. Hamowy's Criticism in New Individualist Review, Summer 1961, Vol. I, No. 2, beide Essays abgedruckt in New Individualist Review. A Periodical Reprint of LibertyPress, Indianapolis 1981; Erich Streissler, Gottfried Haberler, Friedrich A. Lutz and Fritz Machlup, Editors: Roads to Freedom. Essays in Honour of Friedrich A. von Hayek (Festschrift), London 1969; Fritz Machlup, Editor: Essays on Hayek (Festschrift), London 1977; Robert L. Cunningham, Editor: Liberty and the Rule of Law (Festschrift), College Station and London 1979; Murray N. Rothbard: F.A. Hayek and The Concept of Coercion (1980 Ordo) in Murray N. Rothbard: The Ethics of Liberty, Atlantic Highlands NJ 1982/1983 (1998); Kurt Leube and Albert H. Zlabinger, Ed.s: The Political Economy of Freedom. Essays in Honor of F. A. Hayek (Festschrift), München 1985; Ordo - Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Band 30: Zur Verfassung der Freiheit. Festgabe für Friedrich A. von Hayek zur Vollendung seines achtzigsten Lebensjahres, Stuttgart 1979; Erich Hoppmann, Herausgeber: Friedrich A. von Hayek. Vorträge und Ansprachen auf der Festveranstaltung der Freiburger Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zum 80. Geburtstag von Friedrich A. von Hayek, Baden-Baden 1980; The Institute of Economic Affairs: Hayek's 'Serfdom' Revisited, London 1984; Critical Review Volume 3 Number 2: F. A. Hayek's Liberalism, special edition, Chicago 1989; Ch. Frei/R. Nef, Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994; Norman P. Barry: Hayek's Social and Economic Philosophy, London 1979; John Gray: Hayek on Liberty, Oxford 1984; Eamonn Butler: Hayek - his contribution to the political and economic thought of our time, London 1983; Chandran Kukathas: Hayek and Modern Liberalism, Oxford 1989; Hardy Bouillon: Ordnung, Evolution und Erkenntnis. Hayeks Sozialphilosophie und ihre erkenntnistheoretische Grundlage, Tübingen 1991; Christoph Zeitler: Spontane Ordnung, Freiheit und Recht. Zur politischen Philosophie von Friedrich August von Hayek, Bern 1995; Erich und Monika Streissler: Friedrich August von Hayek, Sankt Augustin 1993; Steve Fleetwood: Hayek's Political Economy. The Socio-economics of order, London 1995; Jeremy Shearmur: Hayek and After. Hayekian liberalism as a research programme, Routledge, London 1996; Andreas K. Winterberger: Friedrich August von Hayek. Rezensionen von Fritz Machlup Ed.: Essays on Hayek, Routledge, London 1977 und von F.A. Hayek: Law, Legislation and Liberty Vol. I Rules and Order, Routledge & Kegan Paul, London 1983, anlässlich des 80. Geburtstags von Hayek in Criticón (München) Nr. 53, Mai-Juni 1979; Andreas K. Winterberger: Das politische Buch - Recht, Gesetzgebung und Freiheit - Grundpfeiler menschlicher Ordnung. Deutsche Ausgabe des Magnum opus von Hayek in Zürichsee-Zeitung (Stäfa ZH) Nr. 113, 18.5. 1981; Andreas K. Winterberger: Konservativer Liberalismus mit Zukunft. Rezension von Ch. Nishiyama/K.R. Leube: The Essence of Hayek (1984) in Criticón (München) Nr. 93, Januar/Februar 1986; Andreas K. Winterberger: Die Unmöglichkeit der Kalkulation im Sozialismus. Zu zwei Büchern von Don Lavoie über die alte Kontroverse in Neue Zürcher Zeitung (Zürich) Nr. 99, 26.4. 1989; Andreas K. Winterberger: Die fatale Täuschung - die Irrtümer des Sozialismus. Rezension von F.A. Hayek: The Fatal Conceit. The Errors of Socialism, Routledge, London 1989 in Reflexion (Hgb. Liberales Institut Zürich) Nr. 19, 1989; Andreas K. Winterberger: Grundlegender Denker des modernen Liberalismus. Zum 90. Geburtstag von Friedrich A. von Hayek in Zürcher Oberländer (Wetzikon ZH), 9. 5. 1989; Andreas K. Winterberger: Ein ganzheitlich Liberaler. Zum Tod von Friedrich August von Hayek in Finanz und Wirtschaft (Zürich), 28.3. 1992; Andreas K. Winterberger: Theoretiker eines ganzheitlichen Liberalismus. Zur Erinnerung an Friedrich August von Hayek, Reflexion Nr. 27, 1992; Andreas K. Winterberger: Hayeks Theorie der Gerechtigkeit in Sonderausgabe Schweizer Monatshefte, Band 92, Nr. 5a Hayek, 1992; Andreas K. Winterberger/Karl Popper/Ralf Dahrendorf: Kontroverse um Friedrich August von Hayek, Reflexion Nr. 26 und Nr. 27, 1991/1992; Andreas K. Winterberger: Hayek and Liberalism's Future (1992) in Ch. Frei/R. Nef Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994; Andreas K. Winterberger: Von der liberalen Demokratiekritik zur liberalen Verfassungsreform - oder: kann der Parteienstaat gebändigt werden? in Roland Baader Hgb.: Wider die Wohlfahrtsdiktatur. Freiheitsdenker der Gegenwart, Gräfelfing 1995; Andreas K. Winterberger: Plädoyer für den strikten Liberalismus in H. Kappel/A. von Stahl: Für die Freiheit. Plädoyer für eine liberale Erneuerung, Berlin 1996; Andreas K. Winterberger: Friedrich August von Hayek in Caspar von Schrenck-Notzing Hgb.: Lexikon des Konservatismus, Graz 1996; Andreas K. Winterberger: Gelungene Würdigung von Friedrich A. von Hayek. Rezension von Hans Jörg Hennecke: Friedrich August von Hayek. Die Tradition der Freiheit, Düsseldorf 2000 in Schweizer Monatshefte (Zürich) Nr. 12/1 2000/2001; W.W. Bartley III: Knowledge is a Product not Fully Known to its Producer in K.R. Leube/A. Zlabinger Ed.s: The Political Economy of Freedom. Essays in Honor of F.A. Hayek, München/Wien 1984; Norman P. Barry: The Liberal Constitution: Rational Design or Evolution? in Critical Review Vol. 3 No. 2, Spring 1989; James M. Buchanan: Morality and Community in the Extended Market Order in V. Vanberg Hgb.: Freiheit, Wettbewerb und Wirtschaftsordnung. Hommage zum 100. Geburtstag von Friedrich A. von Hayek, Freiburg i.Br. 1999; Douglass C. North: Hayek's Contribution to Understanding the Process of Economic Change in V. Vanberg Hgb.: Freiheit, Wettbewerb und Wirtschaftsordnung, Freiburg i.Br. 1999; Erich Hoppmann: Unwissenheit, Wirtschaftsordnung und Staatsgewalt in V. Vanberg Hgb.: Freiheit, Wettbewerb und Wirtschaftsordnung, Freiburg i.Br. 1999; Hans Willgerodt: Liberalismus zwischen Spontaneität und Gestaltung. Zu v. Hayeks Gesammelten Aufsätzen in Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nr. 92, 1972; Hans Willgerodt: Die Liberalen und ihr Staat - Gesellschaftspolitik zwischen Laissez-faire und Diktatur in Ordo Nr. 49, 1998; Ernst-Joachim Mestmäcker: Organisationen in spontanen Ordnungen in V. Vanberg Hgb.: Freiheit, Wettbewerb und Wirtschaftsordnung, Freiburg i.Br. 1999; Ronald Max Hartwell: Capitalism and the Historians in Fritz Machlup, Ed.: Essays on Hayek, London 1977; Gottfried Dietze: Hayek on the Rule of Law in Fritz Machlup, Ed.: Essays on Hayek, London 1977; Shirley Robin Letwin: The Achievement of Friedrich A. von Hayek in Fritz Machlup, Ed.: Essays on Hayek; Fritz Machlup: Hayek's Contribution to Economics in Fritz Machlup Ed.: Essays on Hayek, London 1977; John Gray: Hayek on liberty, rights and justice in John Gray: Liberalisms. Essays in Political Philosophy, London 1989. John Gray: Hayek, Spontaneous Order and the Post-Communities in Transition (1992) in Ch. Frei/R. Nef Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994; Ch. Zeitler: Die Idee der spontanen Sozialordnung in H. Kappel/A. von Stahl: Für die Freiheit. Plädoyer für eine liberale Erneuerung, Berlin 1996; Anthony de Jasay: Is Limited Government Possible? in Critical Review Vol. 3 No. 2, Spring 1989 (USA); Anthony de Jasay: The Cart before the Horse. On Emergent and Constructed Orders, and their Wherewithal (1992) in Ch. Frei/ R. Nef Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994; Anthony de Jasay: Hayek: some missing pieces (1996) in Anthony de Jasay: Against Politics. On Government, Anarchy, and Order, London 1997; Gerard Radnitzky: Die ungeplante Gesellschaft. Friedrich von Hayeks Theorie der spontanen Ordnungen und selbstorganisierten Systeme in Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialpolitik, Hamburg 1984; Gerard Radnitzky: Ordine e evoluzione nella teoria sociale di Hayek in Il Mulino, Bologna 1986; Gerard Radnitzky: The Constitutional Protection of Liberty in E. Butler & M. Pirie, Ed.s: Hayek on the Fabric of Human Society, London 1987; Gerard Radnitzky: An Economic Theory of the Rise of Civilization and its Policy Implications in Ordo 1987; Gerard Radnitzky: Hayek und Myrdal. Der zwischen zwei Antipoden geteilte Nobelpreis in Criticón, München Nr. 136, März/April 1993; Gerard Radnitzky: Hayek's Contribution to Epistemology, Ethics and Politics (1992) in Ch. Frei/R. Nef Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994; Gerard Radnitzky: La Filosofia Politica di Friedrich von Hayek. Una Valutazione Critica (a cura di Raffaele De Mucci), 2000; Gerard Radnitzky: Hayek's Political Philosophy - A Critical Assessment in Journal des Economistes et des Etudes Humaines, Vol. 9, No. 2/3, Juin/Septembre 1999; Gerard Radnitzky: Hayek on the Role of the State: A Radical Libertarian Critique in Policy (Australia) Nr. 16, 2000; Hans-Hermann Hoppe: F.A. Hayek on Government and Social Evolution: A Critique (1992) in Ch. Frei/R. Nef, Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994; Hardy Bouillon: Hayek and his Epistemological Restatement of Classical Liberalism (199) in Ch. Frei/R. Nef Ed.s: Contending with Hayek, Bern 1994.

Hayek-Interview

Plädoyer für eine Gesellschaft freier Menschen

Von den moralischen Grundlagen der Marktwirtschaft und vom Libertarismus. Interview von Andreas K. Winterberger mit Friedrich August von Hayek in zwei Teilen. Zuerst erschienen 1981. Neu herausgegeben und mit aktuellen Anmerkungen versehen 2002.